Arbeits- und Gesundheitsschutz

Ihr Ansprechpartner: Mike Maldener

Wie wir Sie unterstützen können:

  1. Gestellung der Fachkraft für Arbeitssicherheit in Ihrem Unternehmen
  2. Hilfe bei der Planung von Betriebsstätten
  3. Beratung zur Ergonomie am Arbeitsplatz
  4. Erstellung von Gefährdungsanalysen oder Gefährdungsbeurteilungen
  5. Ermittlung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz
  6. Betriebsbegehungen
  7. Prüfungen Ihrer Regalanlagen
  8. Erstellen von Betriebsanweisungen
  9. Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen
  10. Vorbereitung und Durchführung der Mitarbeiterunterweisungen
  11. Brandschutz / Unterweisung Brandschutzhelfer

Lassen Sie sich fachkundig, arbeitssicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch von uns beraten und betreuen!


Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen ist wichtig

Arbeitssicherheit ist die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit. Sie ist damit Bestandteil des Arbeitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, das Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit fordert. Das Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten zählt zu den unverzichtbaren Unterstützungsprozessen eines Unternehmens, in erster Linie aus humanen Gründen, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht: Unfälle und berufsbedingte Krankheiten kosten sowohl die Unternehmen als auch die Gesellschaft viel Geld. Empirische Befunde weisen darauf hin, dass Mängel bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz häufig gleichzeitig mit Mängeln in der Produkt- oder Dienstleistungsqualität zu beobachten sind, also auf Probleme der betrieblichen Organisation und Führung schließen lassen (z.B. Schliephacke 2008).

Derjenige, der als Unternehmer oder als vom Unternehmer Beauftragter (betrieblicher Vorgesetzter, Meister, Betriebsleiter, bis zur Geschäftsführung und zum Aufsichtsrat) Arbeit beauftragt oder zulässt, die nicht den Regelwerken und Normen der jeweiligen Branche entspricht, kann persönlich straf- und zivilrechtlich belangt werden.

Ein gesundes und erfolgreiches Unternehmen braucht auch gesunde Mitarbeiter!

Nur mit präsenten und leistungsfähigen Mitarbeitern lässt sich Effizienz erreichen. Gesundheit und Gesunderhaltung sind aber nicht selbstverständlich.

Wenn Sie einerseits den gesetzlichen Ansprüchen aus dem Arbeitsschutzrecht genügen wollen und auch andererseits den Erfolg Ihres Unternehmens mit sinn- und maßvollen Arbeitsschutz und geregelter betrieblicher Gesundheitsvorsorge langfristig sichern wollen, dann sind Sie hier richtig!

Allgemein rechtliche Grundlagen:

Die rechtliche Grundlage zur Arbeitssicherheit bilden das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), das Sozialgesetzbuch SGB VII „gesetzliche Unfallversicherung“ und das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG), das Bestellung und Aufgaben der genannten Fachkräfte regelt.

Arbeitssicherheit verbindet sich mit den Erfordernissen der Ergonomie, der menschengerechten Arbeitsgestaltung und dem Gesundheitsschutz zu einer systemorientierten Betrachtungsweise des Arbeitsschutzes. Die aktuelle Entwicklung geht darüber noch hinaus in Richtung auf die bereits in einigen Normen vorgesehene Verknüpfung der Arbeitsschutz-, Qualitäts- und Umweltschutzmanagementsysteme zu einem integrierten Managementsystem.

In den letzten Jahren entwickelt sich der Arbeitsschutz weg von der reinen technischen Verhinderung von Unfällen hin zu einer umfassenden Prävention. Dies bedeutet auch, dass die psychologischen Faktoren der Arbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen und die technischen Aspekte der Arbeitssicherheit ergänzen. Nicht zuletzt aus diesem Grund bilden Unterweisungen ein wesentliches Element von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. So fordert § 12 Abs.1 des Arbeitsschutzgesetzes, dass die Versicherten während der Arbeitszeit ausreichend und angemessen unterwiesen werden. Art und Weise sowie der Umfang einer Unterweisung müssen in einem angemessenen Verhältnis zur vorhandenen Gefährdungssituation und der Qualifikation der Mitarbeiter stehen.

Unterweisungen, ein leider zu oft unterschätztes Instrument der vorbeugenden Unfallverhütung.

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für Sicherheitsunterweisungen bildet die berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit „Grundsätze der Prävention“.

Dort heißt es im  §4 Unterweisung der Versicherten:

(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.

 



 

Regalprüfungen und Regalinspektionen

Ihr Ansprechpartner: Michael Schmidt

Die fach- und sachkundige Regalprüfung / Inspektion erfolgt nach dem Arbeitsschutzgesetz, der Betriebssicherheits-/ und Arbeitsstättenverordnung und den entsprechenden BG-Regeln sowie den DIN Normen.

Basierend auf dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 5 sind durch den Arbeitgeber jährlich Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und diese unterliegt nach § 6 (ArbSchG) auch einer Dokumentationspflicht. Diese Vorgabe bezieht sich auch auf entsprechende Lagerbetriebe und die sich dort befindlichen Arbeitsmittel, sprich Regalanlagen.

Nach § 10 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) darf diese Prüfung und Beurteilung ausschließlich von hierzu befähigten Personen durchgeführt werden.

Inspektionen sind in Abständen von nicht mehr als 12 Monaten durchzuführen. Hierbei wird ein Prüfbericht erstellt. Somit erfolgt die vorgeschrieben Prüfung nach der DIN EN 15635, DIN EN 15620, sowie der TRBS 1203 und der BGR 234. Mit dieser Basis wird sichergestellt, dass der Arbeitgeber entsprechend der Betriebssicherheitsvorschriften seiner Pflicht nachkommt.

Unsere Dienstleistung als externer Regalinspekteur wird im Rahmen einer Pflichtendelegation (ArbSchG §5) auf uns übertragen.
Wir liefern Ihnen eine neutrale Beurteilung und Bewertung Ihrer Lagereinrichtungen.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!



 

STAPLERSCHEIN

Ihr Ansprechpartner: Michael Schmidt

Der Flurfördermittelschein wird umgangssprachlich auch als Gabelstaplerführerschein, oder kurz Staplerschein, bezeichnet. Der Fahrausweis für Staplerfahrer berechtigt zum betrieblichen und eigenständigen Führen von Gabelstaplern und anderer Flurförderzeuge. Das Mindestalter zum Erwerb des Flurfördermittelscheins liegt bei 18 Jahren. Der Staplerschein muss jährlich im Rahmen von Sicherheitsunterweisungen erneuert werden.

GRUNDLAGEN UND VORAUSSETZUNGEN

Nach dem DGUV Grundsatz 308-001 (früher: BGG 925) der Berufsgenossenschaft muss jeder, der beruflich einen Gabelstapler bedient, eine umfangreiche Staplerschulung sowie eine theoretische und eine praktische Staplerschein-Prüfung ablegen. Erst dann ist die Person rechtlich zum Führen eines Flurförderzeuges berechtigt und erhält einen Gabelstaplerführerschein.
Auch muss die Person nachweisen können, dass sie über die notwendige körperliche Eignung für das Steuern eines Flurförderzeugs verfügt.

INHALTE DER STAPLERSCHULUNG

Zur Vorbereitung auf den Gabelstaplerschein werden theoretische Grundlagen vermittelt und praktische Einweisungen und Übungen durchgeführt.
Rechtliche Grundlagen:

  • Unfallgeschehen
  • Aufbau und Funktion von Flurförderzeugen und Anbaugeräten
  • Antriebsarten
  • Standsicherheit
  • Betrieb allgemein
  • Regelmäßige Prüfungen
  • Umgang mit Lasten
  • Sondereinsätze
  • Verkehrsregeln/Verkehrswege

Praktische Ausbildung:

  • Einweisung am Flurförderzeug
  • Fahrübungen nach DGUV Grundsatz 308-001 (alt BGG 925)

Wir bieten Staplerschulungen mit unterschiedlicher Länge an, die sich nach dem Erfahrungsstand der Teilnehmer/-innen richten.

In der Regel erfolgen Staplerschulungen, die dem Erwerb eines personenbezogenen „Fahrausweises für Flurförderzeuge“ dienen, in Vollzeit und enden mit einer schriftlichen und einer praktischen Staplerschein-Prüfung. Der Gabelstaplerschein ist unbefristet gültig. Allerdings müssen Personen, die beruflich ein Flurförderzeug bedienen, im Rahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes einmal im Jahr an einer entsprechenden Unterweisung teilnehmen.



 

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