Luftsicherheit

Ihr Ansprechpartner: Michael Schmidt

Thematisch hat sich die BuS GbR von Beginn an schwerpunktmäßig mit dem Thema Luftsicherheit beschäftigt. Hierbei speziell in der Beratung und Schulung von bekannten Versendern, Reglementierten Beauftragten, reglementierten sowie bekannten Lieferanten für Bordvorräte und Flughafenlieferungen. Und seit dem 04. März 2017 ebenfalls für die zugelassenen Transporteure, da diese mit Ende der Übergangsfrist zum 04.März 2018 eine Zulassung durch das Luftfahrtbundesamt benötigt haben.

Flughafen München bei Nacht

Flughafen München bei Nacht

Entsprechende Praxiserfahrung sammeln wir seit geraumer Zeit am Flughafen München sowie bei Logistikdienstleistern. Herr Schmidt war dort 20 Jahre beschäftigt. Hierbei in führender Position im Frachthandling bei Speditionen und Airlines mit allen entsprechenden Audits und Fragen der Luftsicherheit in Kooperation mit dem Luftfahrtbundesamt. Erste Zulassungen als reglementierter Beauftragter mit laufender Zulassungsnummer unter 100 bedeuten, dass die Erstschulung zum Sicherheitsbeauftragten bereits im Frühjahr 2006 stattgefunden hat. Bei Herrn Maldener liegt ein ähnlicher praxisbezogener Werdegang vor.

 

 

Was ist Luftsicherheit

Luftsicherheit ist nicht nur eine lokale Erscheinung, sondern ist zum aktuellen Zeitpunkt mindestens europaweit zu sehen. Nur so kann der Luftverkehr in sichere Bahnen geführt werden. Wenn wir den Verkehr auf weltweiter Ebene betrachten, wird dieser nach und nach in Angriff genommen und den EU-Verordnungen unterworfen. Was die Verordnungen auf europäischer Ebene sind, ist auf deutscher das Luftsicherheitsgesetz.  Seit dem 4. März 2017 ist das neue Luftsicherheitsgesetz (vom 23.02.2017) in Kraft getreten. Nunmehr sind erstmalig auch die Beteiligten der sicheren Lieferkette in die nationale Bestimmung aufgenommen worden.
Das bedeutet, dass neben dem europäischen Recht auch die nationalen Vorschriften bei der Zulassung und der Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen nach den einschlägigen Kapiteln des Anhangs der Verordnung (EG) Nr. 300/2008 und der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 beachtet werden müssen.

Auf diese Basis und in Anlehnung an die jeweils gültige Gesetzeslage bieten wir mit entsprechender LBA Ausbilderzulassung Schulungen verschiedenster Kategorien an.

Offene Schulungen finden an unseren Schulungsstützpunkten Augsburg, Flughafen München und Fürth bei Nürnberg statt – Termine finden Sie im Schulungsbereich unserer Homepage. Die Thematiken der Schulungen werden auf Basis des neuen Schulungsmodulsystem und dessen Vorgaben Version 3.1 vom 09. Mai 2016, gültig ab 12. Mai 2016, veröffentlicht durch das Luftfahrtbundesamt gemäß den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt.

Die moderne Art von Schulungen – Webinar

Schwerpunkt der Schulungsthematik ist unter anderem die Schulung des Sicherheitsbeauftragten, die sogenannte 35 Stunden Schulung, die zum jetzigen Zeitpunkt mit 34 Unterrichtseinheiten zuzüglich einer Unterrichtseinheit Prüfung angesetzt ist, wobei eine Unterrichtseinheit bei 45 Minuten liegt. Die Basis hierfür ist die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 Kapitel 11.2.5. mit Basisschulung nach 11.2.2.

Innerhalb von 5 Jahren muss hier eine Auffrischungsschulung durchgeführt werden, um eine komplette Neuschulung zu vermeiden. Auch diese Fortbildung für Sicherheitsbeauftragte gehört zu unserem Portfolio. Seit Januar 2020 mit endgültiger Umsetzung zum 01.03.2020 sind hierbei WBT Schulungen durch das Luftfahrtbundesamt untersagt worden, so dass ausschließlich eine Frontalschulung die Vorgaben erfüllt – Termine unserer offenen Schulungen und Veranstaltungsorte  finden Sie in unserem Shop. Das Referat S2 des Luftfahrtbundesamtes legt hierzu seit Januar 2020 gemäß Ziffer 11.2.1.3. des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 Inhalte für Fortbildungen fest. Die Fortbildung nach diesen Vorgaben dürfen frühestens am 01.01. eines Kalenderjahres beginnen und müssen spätestens am 31.12. desgleichen Kalenderjahres abgeschlossen sein. Somit ist klar, dass jedes Jahr neue Schulungsthemen vorgegeben werden.

Weitere Schulungen sind nach Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998  Kapitel 11.2.7. „Schulung des allgemeinen Sicherheitsbewusstseins“ sowie Kapitel 11.2.3.10 in unserem Portfolio zu finden. Die Kapitelüberschrift hierfür lautet: „Schulung von Personen, die bei Post oder Material von Luftfahrtunternehmen, Bordvorräten und Flughafenlieferungen andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen“.  Der Großteil der Schulungen findet allerdings nach Kapitel 11.2.3.9.  statt. Die sehr ähnliche Kapitelüberschrift hierbei lautet: „Schulung von Personen, die bei Fracht und Post andere Sicherheitskontrollen als Kontrollen durchführen“.

Unser Schulungsportfolio erstreckt sich von Inhouse-Schulungen über offene Schulungen an unseren Schulungsstützpunkten bis hin zur modernen Schulungsart „Online-Schulungen“.
Online-Schulungen werden in zwei Kategorien unterteilt:
1.) Web-Base-Training (WBT) – hier durchläuft der Schulungsteilnehmer eine klar strukturierte, vom LBA geprüfte und zugelassene Schulung, ohne die Möglichkeit der direkten Nachfrage beim Ausbilder.
2.) Webinare – die neue Art von Schulungen sind einer Frontalschulung komplett nachempfunden. Hier befinden sich die Teilnehmer mit einem vom LBA zugelassenen Ausbilder in einem virtuellen Schulungsraum.
Diese neue Art von Schulungen bieten erhebliche Vorteile für die Unternehmen, aber auch für die Teilnehmer. Der Schulungsteilnehmer kann mit dem Trainer interagieren und sofort offen Fragen  klären, hat einen geringeren Zeitaufwand aufgrund der nicht notwendigen Anreise zum Schulungsort. Reisekosten entstehen somit ebenfalls nicht.

Sollte hier Ihrerseits Klärungsbedarf vorhanden sein, kontaktieren Sie uns doch einfach. Vielleicht um auch die anderen Schwerpunkte unseres Portfolios zu erörtern. Seit dem 11.03.2008 ist die VO (EG) Nr. 300/2008 die entscheidende Rechtsgrundlage für die Sicherheit in der Luftfracht. Die Kernaussage der VO (EG) Nr. 300/2008 macht eine für Versender notwendige behördliche Zulassung erforderlich,  denn:

Fracht und Bordvorräte

Sämtliche Waren sind vor Verladen in ein Luftfahrzeug Kontrollmaßnahmen zu unterziehen, es sei denn, die Waren kommen von einem „bekannten Versender“, „reglementierten Beauftragten“ oder „reglementierten Lieferanten“.

Diese Zulassung durch das LBA erfolgt durch ein vom Unternehmen beim LBA eingereichtes Luftsicherheitsprogramm und einem Vor-Ort Audit, bei dem das LBA die Gegebenheiten und Sicherheitsanforderungen in der jeweiligen Firma anhand des Luftsicherheitsprogramms überprüft. Thematisch ist hier auch unsere Erfahrung im sogenannten „TPL Verfahren“ für die Zulassung als Reglementierter Beauftragter zu erwähnen.

Nach bestandenem Audit erhalten Firmen dann eine Zulassungsnummer, die in der sogenannten Datenbank der Union für die sichere Lieferkette hinterlegt wird, so dass alle europäischen beteiligten Firmen die zugelassenen Partner innerhalb der sogenannten sicheren Lieferkette erkennen und auf noch gültigen Status der Zulassung prüfen können.

 

 

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